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Risikolandschaft für Unternehmen wird vielschichtiger und dynamischer

7. Juni 2017
| Deutschland

FRANKFURT, 07. Juni 2017 – Unternehmen in Deutschland müssen nach Ansicht von Willis Towers Watson in diesem Jahr zehn Risiken im Blick behalten. Die Risikolandschaft sowie die mit ihr verbundenen Herausforderungen verändern sich in einem rasanten Tempo. Aktives Risikomanagement wird daher immer mehr zum Wettbewerbsvorteil – sowohl für große als auch für mittelständische Unternehmen. Deswegen hat Willis Towers Watson erstmals einen „Risk Summit“ mit rund 100 Teilnehmern für seine Kunden abgehalten.

„Wir möchten die unterschiedlichen Facetten der Unternehmensrisiken und des Risikomanagements beleuchten sowie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten“, sagt Mathias Pahl, Geschäftsführer und Head of Corporate Risk & Broking. Wie Reiner Schwinger, Geschäftsführer und Head of the Northern Europe Region, betont, eignet sich gerade dafür der holistische Ansatz von Willis Towers Watson, der neue und übergreifende Perspektiven ermöglicht. Denn die Unterteilung in die klassischen Risikokategorien weicht auf – „Corporate Risks“, „Boardroom Risks“ und „People Risks“ gehen immer stärker ineinander über. Unternehmensrisiken werden grundsätzlich mehrdimensionaler und dynamischer. „Die richtige Versicherungslösung zu finden, ist an sich kein Hexenwerk. Die Kunst liegt in der Bewertung des Risikos“, sagt Frank Hering, der für Großkunden im Maklerbereich von Willis Towers Watson verantwortlich ist und die Veranstaltung moderierte.

Zehn Hauptrisiken bewegen Unternehmen in Deutschland

Laut Willis Towers Watson beeinflussen folgende zehn Ereignisse die Risikolandschaft für Unternehmen in diesem Jahr wesentlich: Auf Platz eins liegen Cyber- und Datenschutzvorfälle. Danach folgen Betriebsunterbrechung inklusive Lieferkettenunterbrechung, Marktentwicklungen wie neue Wettbewerber, stagnierende Märkte oder starke Veränderungen durch sogenannte „Disrupter“, rechtliche Veränderungen wie Wirtschaftssanktionen und Protektionismus, politische Risiken wie Krieg und Terrorismus, Brände und Explosionen, neue Technologien wie 3D-Drucker, Drohnen und das Internet der Dinge, Naturkatastrophen, Reputationsverlust und Verlust des Marktwerts sowie der Brexit und das Auseinanderbrechen der Europäischen Union auf Rang zehn.

Wie unterschiedlich Risiken für Unternehmen aussehen können, haben sieben Referenten in ihren Vorträgen erläutert: Philipp Reusch, Rechtsanwalt und Partner von reuschlaw Legal Consultants beleuchtete Cyberrisiken und Haftung 4.0. Peter Haidenek, CFO der österreichischen POLYTEK berichtete über das Risikomanagement 4.0 in der Autozulieferindustrie. Philip Smajen, zuständig für das globale Broking-Geschäft bei Willis Towers Watson, sprach über die US-Risikolandschaft. Extrembergsteiger und DYNAFIT-Geschäftsführer Benedikt Böhm veranschaulichte den Zusammenhang zwischen sportlichen und unternehmerischen Risiken. Markus Stein, Senior Consultant bei Willis Towers Watson, zeigte die Vorteile von Zeitwertkonten gegenüber Abfindungen auf. Stephan Meschenmoser von BlackRock beschrieb eine weitere Facette, nämlich die Absicherung von Finanzrisiken.

Aufgrund der aktuellen Gemengelage und der Vielfalt wird es schwieriger, unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Die Risiken, Herausforderungen, aber auch Chancen werden komplexer und das Risikomanagement rückt stärker in den Fokus. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung dieser Themen wird der „Risk Summit“ auch im nächsten Jahr stattfinden.

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