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Vergütungsvergleiche werden internationaler

8. Mai 2017
| Deutschland

FRANKFURT, 08. Mai 2017 — Aufgrund der Globalisierung und des zunehmend stärker spürbaren Fachkräftemangels werden internationale Vergleiche bei Top-Manager-Gehältern für Vergütungsexperten immer wichtiger. Willis Towers Watson erweitert sein Datenangebot und trägt damit den HR-Bedürfnissen von internationalen Organisationen Rechnung. Denn große und auch mittelständische Unternehmen managen eine zunehmend internationale Belegschaft. „Die Arbeitswelt verändert sich immer schneller und damit auch die Rollen und Berufsbilder. Für bestimmte Positionen bietet der Heimatmarkt nicht genug Vergleichspunkte für eine angemessene Vergütung“, erläutert Holger Jahn, Practice Leader Executive Compensation bei Willis Towers Watson.

Human-Resources-Brille wird zwangsläufig internationaler

Das neue Datenangebot von Willis Towers Watson umfasst Vergütungsdaten aus 36 Ländern aus weltweit insgesamt mehr als 3000 Unternehmen. Diese Daten können nun grenzübergreifend nach Branchen und Positionen zusammengestellt werden. „Die Unternehmen können aus einer geografisch größeren Bandbreite und damit aus einem für sie spezifischeren Talente-Pool ihrer Vergleichsgruppen erstellen“, sagt Jahn und fügt hinzu: „Durch die Globalisierung wird die HR-Brille auch internationaler.“ Das gelte nicht nur für Unternehmen aus den großen gelisteten Unternehmen, sondern auch für große und mittelständische Familienunternehmen. „Um für Top-Manager attraktiv zu sein und zu bleiben, müssen die Personalexperten auch die internationalen Vergütungskonditionen kennen. Durch zunehmend globalere Aktivitäten gewinnt eine globale Karriereentwicklung entsprechend mehr an Bedeutung“, sagt Jahn.

Bei Vergütungsentscheidungen sind Prozesse oftmals veraltet

Doch lediglich die Hälfte der Unternehmen hat einen formalen Prozess, um transparente und konsistente Vergütungsentscheidungen zu treffen, wie aktuelle Befragungen unter Unternehmen und Mitarbeitern von Willis Towers Watson belegen. Mit der Globalisierung steigen die Ansprüche an die HR-Abteilungen. Hinzu kommen ein Wertewandel und die zunehmende Lohntransparenz für Arbeitnehmer. War es früher unüblich in Deutschland über Gehälter zu sprechen, weicht dieses Tabu unter anderem wegen Online-Vergleichsplattformen im Allgemeinen und bei Spitzenmanagervergütung wegen regulatorischer Bestimmungen im Besonderen immer mehr auf. „Eines hat sich aber nicht geändert: Das Grundgehalt ist weiterhin der wichtigste Faktor für die Mitarbeitergewinnung und -Bindung“, sagt Jahn.

Neue Software steigert Effizienz

Die Aufgaben der Personalabteilungen gerade beim Thema Vergütung werden anspruchsvoller und zeitintensiver. Das neue Datenangebot in Kombination mit einer verbesserten und intuitiveren Software hilft den Vergütungsexperten in den Unternehmen die Daten detaillierter zu verarbeiten. „Die Mehrzahl der Unternehmen wertet Vergütungsdaten immer noch per Hand und Excel-Tabellen aus. Das richtige Werkzeug spart nicht nur Zeit, sondern hilft auch beim Einhalten der Governancekriterien. Mit der neuen Compensation Software von Willis Towers Watson holt man am meisten aus Marktdaten heraus und ist effizienter“, erläutert Thomas Brandt, Practice Leader HR-Software bei Willis Towers Watson.

Reality-Check für Studien ist inklusive

Mit der neuen Vergütungssoftware von Willis Towers Watson können sämtliche Vergütungsdaten in übersichtliche Bibliotheken hoch geladen werden, mit der einfacher und schneller nach verschiedenen individuellen Kriterien gefiltert werden kann. „Dabei gibt es keine Beschränkungen nach Anbietern. Die Software übernimmt auch Daten, die nicht von Willis Towers Watson stammen“, beschreibt der Software-Experte. Anhand der Software kann ein Vergütungsexperte zudem sehen, welche Vergleichsdaten er häufig nutzt und welche er seltener für Vergleiche braucht. Er kann so das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Vergütungsstudien überprüfen. „Die Software bietet also auch einen Reality-Check und zeigt an, was wirklich gebraucht wird“, sagt Brandt.

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