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Versicherungsmathematische Gutachten: digital und auditsicher

Steigende Nachweis- und Dokumentationspflichten meistern

Retirement
N/A

24. April 2020

Viele Unternehmen setzen für ihre Gutachtenprozesse auf Digitalisierung. Wo sie stehen und was sie sich für die Zukunft wünschen, zeigt eine Studie.


Viele Unternehmen setzen für ihre Gutachtenprozesse auf Digitalisierung. Wo sie stehen und was sie sich für die Zukunft wünschen, zeigt eine Studie.

Dank Digitalisierung werden Gutachtenprozesse schneller und effizienter. Dies bestätigte eine Umfrage von Willis Towers Watson unter 103 Unternehmen zu auditfähigen Gutachtenprozessen eindrucksvoll. Betrug 2014 der Zeitraum für die Bereitstellung der HR-Daten an den Gutachter noch 15 Tage, so sind es heute im Schnitt nur noch vier Tage. Bei der Mehrheit der Befragten wird die Datenmeldung aus den Abrechnungssystemen weitestgehend automatisiert erzeugt. Nur noch bei knapp einem Drittel der Befragten sind manuelle Datenpflegeaufwände erforderlich.

Aus den Ergebnissen lässt sich ein großer Bedarf an Selfservice- und Onlinelösungen ableiten.”

Hanne Borst
Head of Actuarial Consulting Germany

Der Fokus liegt dabei auf der Digitalisierung der HR-Prozesse. Während bei einer Vielzahl der Befragten sowohl die Versorgungszusagen also auch die Personalakten digital abrufbar sind, verfügen nur knapp zehn Prozent über vollautomatisierte Accounting-Prozesse in Form von automatisierten Buchungsschnittstellen, die eine Verbuchung der Gutachtenergebnisse per Knopfdruck ermöglichen.


Fit for Audits ist ein „Must have“

Der Trend zu erhöhten Nachweis- und Dokumentationspflichten setzt sich fort. Insbesondere Unternehmen mit unter 1000 Unternehmen nehmen die gestiegenen Anforderungen besonders deutlich wahr. Dabei stiegen die Anforderungen nicht nur durch externe Einflüsse, wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und erhöhte Anforderungen der Wirtschaftsprüfer. Auch die internen Qualitätssicherungsanforderungen legen die Latte zwischenzeitlich sehr hoch. Die erhöhten Pflichten beobachten die Teilnehmer hauptsächlich im HR-Bereich, insbesondere hinsichtlich der Qualitätssicherung der Personendatenlieferung an den Gutachter, der internen Prozessdokumentation und den Bestandsbewegungen im Gutachten.

Die Lieferung von HR-Daten per Mail ist passe. Knapp die Hälfte der Teilnehmer verwenden im Datenaustauschportal mit dem Gutachter mit getrennten Zugriffsbereiche für HR und Finance. Zudem gab knapp die Hälfte der Befragten an, die Zugriffsberechtigungen regelmäßig zu überprüfen.

Wünsche: Mehr Flexibilität, bessere User Experience

Die befragten Unternehmen wünschen sich vor allem Flexibilität, eine ansprechende User Experience sowie ein Fortschreiten der Digitalisierung auch im Accounting. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich eine automatisierte Prüfung der HR-Daten in Echtzeit beim Upload der Personaldaten. Zudem steht der Wunsch, versicherungsmathematische Bewertungen über einen Onlinezugriff selbst durchführen zu können, weit oben auf der Hitliste der Unternehmen. Dies bringt insbesondere bei M&A-Deals Flexibilität. Knapp ein Drittel der Studienteilnehmer wünscht sich eine App, um die wesentlichen Accounting-Ergebnisse jederzeit online greifbar zu haben. Im selben Umfang würden die Studienteilnehmer automatisierte Buchungsschnittstellen als sehr hilfreich empfinden.

Fazit

Eine regelmäßige Prüfung des Jahresendprozesses sowie die Identifikation von Automatisierungsmöglichkeiten in HR und Accounting sind unerlässlich geworden. Der Lohn sind effiziente und sichere Prozesse, minimierte Fehlerquoten und damit eine echte Zeitersparnis.

Ihre Kontakte

Senior Director, Head of Actuarial Consulting Germany, Retirement

Astrid Hagendorn
Consulting Actuary Rhein-Main

Director, Head of Consulting Actuaries Rhein-Main, Retirement


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